Bei der Auswahl eines 40-kA-Überspannungsschutz, konzentrieren sich viele Menschen zunächst auf einen Aspekt: die kA-Nennleistung. Je höher die Zahl, desto besser der Schutz – oder? Nicht unbedingt. Dasselbe 40-kA-Überspannungsschutzgerät (SPD) mag für einen Hausanschlusskasten völlig ausreichend sein, in einem blitzgefährdeten Gebiet oder beim Schutz empfindlicher Geräte jedoch unzureichend sein. Die richtige Wahl hängt von weit mehr als nur dem kA-Wert ab. Systemspannung, Erdungssystem, Installationsort und die Empfindlichkeit der angeschlossenen Geräte spielen alle eine wichtige Rolle. Sich allein auf den kA-Wert zu konzentrieren, kann leicht zu einer falschen Entscheidung führen – wählt man einen zu niedrigen Wert, ist das System möglicherweise nicht ausreichend geschützt; wählt man einen zu hohen Wert, zahlt man möglicherweise für einen Schutz, den man gar nicht benötigt.
So wählen Sie das richtige Modell für Ihre Elektroanlage aus
Wählen Sie das richtige Produkt anhand der Nennspannung Ihres Stromversorgungssystems aus
Der erste Schritt bei der Auswahl eines Überspannungsschutzes wird von vielen Menschen oft übersehen: die Überprüfung der Nennspannung Ihres Stromnetzes.
Beispielsweise werden gängige Dreiphasensysteme in der Regel mit 380 V oder 400 V betrieben, während Einphasensysteme typischerweise mit 220 V oder 230 V arbeiten. Unterschiedliche Spannungspegel erfordern Überspannungsschutzgeräte mit einer geeigneten maximalen Dauerbetriebsspannung (Uc). In den meisten Fällen wird empfohlen, einen Uc-Wert zu wählen, der eine Sicherheitsmarge von etwa 10% bis 15% über der Nennsystemspannung aufweist, um eine ungewollte Auslösung oder vorzeitige Alterung durch normale Spannungsschwankungen zu verhindern.
Wenn Ihr Projekt ein spezielles oder nicht standardmäßiges Spannungssystem verwendet, kann die bloße Auswahl eines gängigen Modells zu Kompatibilitätsproblemen führen. In diesem Fall ist es besser, die technischen Daten vorab mit Ihrem Lieferanten abzustimmen oder eine maßgeschneiderte Spannungslösung in Betracht zu ziehen, anstatt das Problem erst nach der Installation festzustellen.
Wählen Sie den richtigen SPD-Typ entsprechend dem Einbauort aus
Der Installationsort bestimmt tatsächlich, welche Stufe des Überspannungsschutzes Sie benötigen. Wird der Überspannungsschutz am Hauptverteiler des Gebäudes oder am Netzanschlusspunkt installiert, werden in der Regel Überspannungsschutzgeräte vom Typ 1 oder Typ 1+2 empfohlen, da an diesen Stellen mit hoher Wahrscheinlichkeit hochenergetische Blitzströme auftreten.
Für weiter stromabwärts gelegene Installationspunkte, wie beispielsweise Bodenverteiler oder industrielle Schaltschränke, ist ein Überspannungsschutz vom Typ 2 mit 40 kA in der Regel ausreichend und stellt die gängigste Wahl für gewerbliche und industrielle Anwendungen dar. Für den Endschutz an Steckdosen oder vor empfindlichen elektronischen Geräten eignen sich Überspannungsschutzgeräte vom Typ 3 besser, um einen präzisen Schutz in der letzten Stufe zu gewährleisten.
Einfach ausgedrückt: Je näher der Überspannungsschutz am Stromeinspeisepunkt liegt, desto größer ist die Überspannungsenergie, die er bewältigen muss. Je näher er an den Endgeräten liegt, desto wichtiger wird ein niedrigerer Schutzpegel. Die Wahl eines falschen Installationsortes oder eines falschen Überspannungsschutztyps kann die Gesamtschutzleistung erheblich beeinträchtigen.
Wählen Sie die geeignete Verkabelungskonfiguration entsprechend den Erdungssystemen TN, TT und IT aus
Neben der Systemspannung und dem Installationsort ist das Erdungssystem ein weiterer entscheidender Faktor, der die Auswahl des Überspannungsschutzgeräts beeinflusst. Unterschiedliche Erdungsanordnungen erfordern unterschiedliche interne Schutzkonzepte und Verkabelungskonfigurationen. Wird ein falscher SPD-Typ ausgewählt, bietet das Gerät möglicherweise keinen optimalen Schutz, selbst wenn seine grundlegenden Spezifikationen den Anforderungen entsprechen. Daher ist es wichtig, vor dem Kauf das am Installationsort verwendete Erdungssystem zu überprüfen.
- TN-System: Der Neutralleiter und der Schutzleiter sind auf der Versorgungsseite miteinander verbunden. Überspannungsschutzgeräte können in der Regel entsprechend der jeweiligen TN-Konfiguration zwischen den Phasenleitern und dem Neutralleiter bzw. dem Schutzleiter installiert werden, wodurch die Verkabelung relativ unkompliziert ist.
- TT-System: Die Anlage des Kunden verfügt über einen eigenständigen Erdungsanschluss. In der Regel muss der Schutz gegen Stromschläge zwischen Phase und Erde sowie zwischen Neutralleiter und Erde berücksichtigt werden; in einigen Fällen können zusätzliche Funkenstrecken oder kombinierte Schutzvorrichtungen erforderlich sein.
- IT-System: Das System ist nicht direkt geerdet oder über eine hohe Impedanz angeschlossen. Es stellt höhere Anforderungen an die Isolationsüberwachung und den Phasen-zu-Phasen-Schutz, daher sollte besonders darauf geachtet werden, ob der Überspannungsschutz für diese Art von Anwendung geeignet ist.
Wichtige Leistungsparameter, die vor dem Kauf verglichen werden sollten
Neben der Nennleistung von 40 kA sollten auch einige andere wichtige technische Parameter sorgfältig verglichen werden, um einen Überspannungsschutz auszuwählen, der den Anforderungen Ihres Projekts wirklich gerecht wird.
| Parameter | Funktion | Auswahlempfehlung |
| Imax | Maximaler Ableitstrom, der die Fähigkeit des SPDs angibt, extremen Überspannungsereignissen standzuhalten | Wählen Sie die geeignete Schutzklasse entsprechend der örtlichen Blitzgefahrenstufe aus |
| In | Nennableitstrom, der die Fähigkeit des Überspannungsschutzgeräts widerspiegelt, wiederholten Überspannungsereignissen über einen längeren Zeitraum standzuhalten | Ein höherer Wert deutet im Allgemeinen auf eine bessere langfristige Zuverlässigkeit hin. |
| Hoch | Spannungsschutzstufe, die die Restspannung während eines Überspannungsereignisses bestimmt | Bevorzugen Sie Produkte mit einem niedrigeren Up-Wert, um den Schutz der Geräte zu verbessern |
| Uc | Maximale Dauerbetriebsspannung | Muss mit der Nennspannung des Bordnetzes übereinstimmen |
| Reaktionszeit | Die Zeit, die der SPD benötigt, um zu aktivieren und mit dem Schutz des Systems zu beginnen | Eine schnellere Reaktion sorgt für einen schnelleren Schutz empfindlicher Geräte |
| IEC/EN-Normen | Gibt an, ob das Produkt den internationalen Sicherheits- und Leistungsanforderungen entspricht | Bevorzugen Sie Produkte, die den Normen IEC/EN 61643-11 entsprechen |
Häufige Fehler bei der Auswahl eines 40-kA-Überspannungsschutzes und wie man sie vermeidet
Sich ausschließlich auf die kA-Nennleistung konzentrieren und dabei das tatsächliche Überspannungsrisiko außer Acht lassen
Viele Menschen entscheiden sich für einen Überspannungsschutz in der Annahme, dass “je höher die kA-Nennleistung, desto sicherer das Gerät ist”, und wählen einfach das Produkt mit der höchsten Nennleistung aus. Dieser Ansatz ist jedoch nicht immer der richtige.
So kann beispielsweise ein typisches Bürogebäude, das sich in einem Gebiet mit geringer Blitzaktivität und ohne große induktive Lasten in der Nähe befindet, möglicherweise keinen Nutzen aus einer unnötig hohen kA-Nennleistung ziehen. Dies kann zu einer verschwendeten Investition führen und bietet durch einen niedrigeren Up-Wert nicht unbedingt einen besseren Schutz.
Ein praxisorientierterer Ansatz besteht darin, zunächst Faktoren wie die Blitzgefährdung des Gebäudes, die Länge der Stromleitungen und den Zustand der umgebenden Anlagen zu bewerten, bevor die geeignete Überspannungsschutzkapazität ausgewählt wird. Das Ziel besteht nicht darin, den höchsten Wert zu wählen, sondern das richtige Schutzniveau für die jeweilige Anwendung zu bestimmen.
Nichtbeachtung der Anforderungen an die Systemspannung und das Erdungssystem
Bei der Auswahl eines Überspannungsschutzes kann es zu potenziellen Risiken kommen, wenn man sich ausschließlich auf die kA-Nennleistung konzentriert und dabei die Systemspannung sowie die Erdungsanordnung außer Acht lässt. So kann beispielsweise der Einbau eines für ein TN-System ausgelegten Geräts direkt in ein TT-System oder die Auswahl eines Produkts mit unzureichender Uc-Reserve zu unnötigen Auslösungen bei normalen Netzspannungsschwankungen führen oder eine vorzeitige Alterung zur Folge haben.
In vielen Fällen sind diese Probleme nicht auf eine mangelhafte Produktqualität zurückzuführen, sondern darauf, dass die SPD von Anfang an nicht richtig auf das elektrische System abgestimmt war. Wenn man sich vor der Auswahl die Zeit nimmt, die Systemspannung und die Erdungskonfiguration zu überprüfen, kann man im Vergleich zur späteren Fehlersuche und zum Austausch von Geräten erheblich Zeit und Aufwand sparen.
Nichtberücksichtigung des koordinierten Schutzes zwischen verschiedenen SPD-Stufen
Ein einzelner Überspannungsschutz mit 40 kA kann den gesamten Prozess der Energieableitung von einem Blitzeinschlag bis hin zum Endgerät nicht eigenständig bewältigen. Ohne eine angemessene Abstimmung zwischen den vor- und nachgeschalteten Schutzvorrichtungen kann die Überspannungsenergie möglicherweise nicht schrittweise wirksam reduziert werden, was dazu führt, dass eine Schutzstufe einer Belastung ausgesetzt wird, die über ihre Auslegungskapazität hinausgeht.
Der ideale Ansatz besteht darin, SPDs vom Typ 1, Typ 2 und Typ 3 nach dem Prinzip der Energiekoordination aufeinander abzustimmen. Der vorgeschaltete SPD fängt den Großteil der Überspannungsenergie zunächst auf und leitet sie ab, während der nachgeschaltete SPD durch Begrenzung der verbleibenden Restspannung einen feineren Schutz bietet.
Wenn man sich bei der Auswahl eines SPD ausschließlich auf die mittlere Schutzstufe konzentriert und dabei die Gesamtkoordination zwischen den verschiedenen Ebenen außer Acht lässt, kann dies die Wirksamkeit des gesamten Überspannungsschutzsystems erheblich beeinträchtigen.
Eine lange Verlegungslänge der Leitungen mindert die Wirksamkeit des Schutzes
Selbst wenn ein Überspannungsschutz hervorragende technische Eigenschaften aufweist, kann seine tatsächliche Schutzwirkung erheblich beeinträchtigt werden, wenn die Installationskabel zu lang sind oder zu viele Biegungen aufweisen.
Das liegt daran, dass Leiter eine inhärente Induktivität aufweisen. Wenn ein Stoßstrom durch die Verkabelung fließt, entstehen entlang des Leiters zusätzliche Spannungsabfälle. Je länger das Kabel ist und je mehr Biegungen es aufweist, desto größer wird dieser zusätzliche Spannungsabfall. Mit anderen Worten: Er kann zu einem unerwarteten Spannungsanstieg führen, der zusätzlich zu der Restspannung auftritt, die das Überspannungsschutzgerät bereits begrenzt hat.
Daher sollte bei der Installation der Verbindungsabstand zwischen dem Überspannungsableiter, der Sammelschiene und der Erdungsklemme so kurz wie möglich gehalten werden. Die Verkabelung sollte geradlinig verlaufen, unnötige Schleifen sollten vermieden werden, und bei der Installation sollten stets die vom Hersteller empfohlenen Richtlinien befolgt werden.
Warum sollten Sie sich für die 40-kA-Überspannungsschutzlösungen von LSP entscheiden?
Die Vorteile von LSP als professioneller Hersteller von Überspannungsschutzgeräten
Bei der Auswahl eines Lieferanten legen viele Kunden Wert auf mehr als nur die Zahlen in einem Datenblatt. Was wirklich zählt, ist, ob der Hersteller die realen Bedingungen in Stromversorgungssystemen wirklich versteht und bei Bedarf schnellen Support leisten kann.
Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Forschung, Entwicklung und Herstellung von Überspannungsschutzgeräten hat LSP ein umfassendes Produktportfolio aufgebaut, das ein breites Spektrum an Wechselstrom- und Gleichstromanwendungen abdeckt. Das Unternehmen verfügt über zuverlässige interne Prüfsysteme und ist in der Lage, Produkte an unterschiedliche Netzstandards und Erdungssysteme in verschiedenen Ländern anzupassen.
Noch wichtiger ist, dass LSP für Partner, die Produkte auf ausländischen Märkten vertreiben, über umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit im Bereich OEM und ODM verfügt. Ob es um die Anpassung des Produktdesigns, die Optimierung von Parametern, das Verpackungsdesign oder die Aktualisierung der Markenidentität geht – LSP arbeitet eng mit den Kunden zusammen, um deren spezifische Marktanforderungen zu erfüllen, und trägt so dazu bei, den Kommunikationsaufwand zu reduzieren und den Produktentwicklungszyklus zu verkürzen.
40-kA-Überspannungsschutzgeräte der Typ-2-Serie für den weltweiten Markt
| Produktmodell | Produktmerkmale | Typische Anwendungen |
| SLP40-275/3S+1 | 3P+N-Schutzmodus, geeignet für TT- und TN-S-Systeme, mit einer Ableitkapazität von 40 kA | Gewerbegebäude, Verteilerkästen und öffentliche Einrichtungen |
| SLP40-275/3S | Dreiphasiger Schutz, einfache Installation und stabile Schutzleistung | Industrieanlagen, Schaltschränke und Fertigungsanlagen |
| SLP40K-275/3S+1 | Kompakte Bauweise mit platzsparender Konstruktion, geeignet für die Montage auf einer DIN-Schiene | OEM-Geräte, Verteilerkästen und Stromverteilungssysteme für Gebäude |
| SLP40C-275/3S+1 | Steckmodulbauweise für eine einfachere Wartung, geeignet für den Dauerbetrieb | Rechenzentren, PV-Stromverteilungssysteme und Ladestationen für Elektrofahrzeuge |
Die gesamte Baureihe basiert auf einem modularen DIN-Schienen-Konzept, das eine flexible Konfiguration und Kombination entsprechend den Verkabelungsanforderungen verschiedener Projekte ermöglicht.
Die Produkte entsprechen den internationalen Normen IEC/EN 61643-11
Die 40-kA-Überspannungsschutzgeräte von LSP werden streng nach der international anerkannten Norm IEC/EN 61643-11 entwickelt und geprüft. Der Prüfprozess umfasst wichtige Bereiche wie die Prüfung des Ableitstroms, die Überprüfung des Schutzspannungspegels sowie Alterungs- und Haltbarkeitsprüfungen, wodurch sichergestellt wird, dass die im Labor gemessene Leistung des Produkts dessen tatsächliche Schutzfähigkeit in realen Anwendungssituationen genau widerspiegelt.
Dieser standardisierte Ansatz bedeutet zudem, dass die Produkte unabhängig vom endgültigen Zielmarkt oder der Zielregion eine einheitliche und rückverfolgbare technische Grundlage bieten. Er hilft Kunden dabei, die Einhaltung lokaler elektrischer Anforderungen zu überprüfen, und verringert gleichzeitig Unsicherheiten bei der Kommunikation sowie bei Zulassungs- und Zertifizierungsprozessen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein 40-kA-Überspannungsschutz vor direkten Blitzeinschlägen schützen?
Um ehrlich zu sein: Ein 40-kA-Überspannungsschutz ist nicht dafür ausgelegt, einen direkten Blitzeinschlag zu bewältigen. Diese gewaltigen Blitzeinschläge führen viel zu viel Energie mit sich, als dass ein Gerät vom Typ 2 sie allein bewältigen könnte. Er ist eigentlich dafür ausgelegt, Ihre Geräte vor indirekten Blitzeinschlägen oder Netzschaltstößen zu schützen. Bei direkten Blitzeinschlägen benötigen Sie einen Überspannungsschutz vom Typ 1 als erste Verteidigungslinie. Betrachten Sie das 40-kA-Modell als Ihr zuverlässiges zweites Sicherheitsnetz.
Kann ein einzelner Überspannungsschutz mit 40 kA ein gesamtes elektrisches System schützen?
Ehrlich gesagt reicht ein Überspannungsschutz mit 40 kA in der Regel nicht für ein gesamtes System aus. Er eignet sich zwar hervorragend für die jeweilige Schalttafel, die er schützt, doch seine Reichweite ist durch die Kabellänge begrenzt. Überspannungsenergie kann dennoch entfernte Geräte erreichen, wenn diese zu weit entfernt sind. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie einen mehrschichtigen Ansatz verfolgen – indem Sie diese Geräte an verschiedenen Stellen platzieren, um sicherzustellen, dass das gesamte Netz geschützt bleibt.
Bedeutet ein höherer kA-Nennwert immer eine bessere Schutzleistung?
Nicht unbedingt. Zwar bedeutet eine höhere kA-Nennleistung, dass Ihr 40-kA-Überspannungsschutz robuster ist und mehr Überspannungsschläge überstehen kann, doch bedeutet dies nicht immer, dass Ihre Geräte sicherer sind. Genauso wichtig ist der “Schutzgrad” (Up) – also die Spannung, die tatsächlich Ihre Elektronik erreicht. Ist dieser Wert zu hoch, wird die kA-Nennleistung Ihr Motherboard nicht retten. Es kommt auf die richtige Wahl für Ihre Geräte an, nicht nur auf die reine Leistung.
Kann ein Überspannungsschutz mit 40 kA in Solar-PV-Anlagen eingesetzt werden?
Auf jeden Fall, aber Sie benötigen die richtige Ausführung. Ein 40-kA-Überspannungsschutz ist eine beliebte Wahl für Solar-PV-Anlagen, sofern er speziell für Gleichstrom ausgelegt ist. Man kann nicht einfach ein Wechselstromgerät in einen Solarstrang einbauen – das birgt Brandgefahr. Wenn Sie sich für ein für Gleichstrom ausgelegtes 40-kA-Modell entscheiden, schützt es Ihren Wechselrichter und Ihre Module hervorragend vor induzierten Überspannungen und macht Ihre Investition in grüne Energie damit wesentlich sicherer.
Kann ein Überspannungsschutz mit 40 kA in eine einphasige Hausinstallation eingebaut werden?
Aber sicher! Ein Überspannungsschutz mit 40 kA eignet sich hervorragend für ein einphasiges Haus. Damit lassen sich Kühlschrank, Fernseher und Computer ganz einfach vor unerwarteten Spannungsspitzen schützen. Sie müssen lediglich darauf achten, dass Sie eine 1P- oder 2P-Konfiguration verwenden, die zu Ihrer Hausspannung passt. Im Grunde genommen ist das professionelle Sicherheit für Ihre alltäglichen Haushaltsgeräte und eine sehr kluge Investition für jeden Hausbesitzer.
Kann ein Überspannungsschutz mit 40 kA im selben Gehäuse wie ein Leistungsschalter untergebracht werden?
Klar! Es ist gängige Praxis, einen 40-kA-Überspannungsschutz direkt neben Ihren Leistungsschaltern im selben Verteilerkasten zu installieren. So bleibt alles kompakt und in der Nähe der Stromquelle – genau das, was Sie für eine optimale Reaktionszeit benötigen. Stellen Sie einfach sicher, dass Sie etwas freien Platz auf der DIN-Schiene haben, und halten Sie die Anschlusskabel kurz, damit das Gerät seine Aufgabe ordnungsgemäß erfüllen kann.


